embl1--gif

Willkommen auf der Homepage des

--logo111er

Verein LSBT* Polizeibediensteter NRW e.V.

Wir sind für Euch da!

Für LSBT*- Polizei- Zoll- und Justizbedienstete, die einen Rat oder unsere Unterstützung brauchen.


Aktuelles

Terroristische Attentate/Hassdelikte gegen LGBT* und kein Konzept in Sicht

Am 04. Oktober wurde ein schwules Ehepaar aus NRW, das Dresden besuchte, von einem islamistischen Extremisten, einem 20jährigen Flüchtling aus Syrien, mit einem Messer attackiert. Einer der Männer starb vor Ort, sein Lebenspartner überlebte das Attentat schwer verletzt. 
Während sonst bei islamistischen Attentätern relativ schnell nach der Tat die Radikalisierung und die Motivation des Täters ermittelt und öffentlich benannt wird, durfte in diesem Fall der Begriff „Homophobie“ offensichtlich nicht fallen.
Der Täter war bereits einschlägig bekannt, strafrechtlich in Erscheinung getreten und hatte Meldeauflagen.  In Deutschland leben ca. 615 Gefährder- und das sind nur die bisher bekannt gewordenen islamistische Radikale.

Dieses Attentat ist nicht der erste Angriff gegen LGBT von islamistischen Radikalen, die u.a. durch Politiker wie Erdogan moralische Unterstützung erhalten. 
Aber zu den erklärten Feinden von LGBT* zählen neben den islamistischen Radikalen auch andere christlich-religiöse Radikale sowie Rechtsradikale.
Erschreckend ist neben den Attentaten die Tatsache, dass es in Deutschland an ganzheitlichen Konzepten gegen Hassdelikte mangelt und auch keine Bemühungen unternommen werden, diese zu erarbeiten und umzusetzen.

Lediglich in Berlin werden -immerhin- Hassdelikte gegen LGBT* entsprechend erfasst und vom Staatsschutz bearbeitet, während es diese Erfassung und Bearbeitung in anderen Bundesländern gar nicht gibt oder nicht vollumfänglich umgesetzt werden.
Aber auch eine Erfassung und adäquate Strafverfolgung alleine reichen nicht aus.
Ein ganzheitliches Konzept muss alle Aspekte des Phänomenbereichs „Hassdelikte“ umfassen, wie: Prävention, Strafverfolgung, gesellschaftliche Bildung und den gesellschaftlichen Diskurs. Der VelsPol fordert daher das Bundesinnenministerium und die Innenministerien der Bundesländer auf, unter Beteiligung der in der Zivilgesellschaft vorhandenen Expertise und Kompetenz, ganzheitliche Konzepte gegen Hassdelikte, auch gegen LGBT* einzuführen, die insbesondere

  • präventive Maßnahmen, bspw. Aufklärung und Diskussion im Schulunterricht, in der Erwachsenen- und Zuwandererbildung,
  • öffentliche Medienkampagnen,
  • eine angebrachte Strafverfolgung mit Erfassung der Motivation des Täters (vorurteilsmotivierte Hasskriminalität) und einer Bearbeitung durch Staatsschutzdienststellen, wie in Berlin
  • verpflichtende Ausbildungs- und Fortbildungseinheiten über Hasskriminalität sowie dem Themenfeld Homo- und Transphobie in der Polizei und Justiz auf allen Ebenen umfassen.         

Unser Mitgefühl gilt dem Lebenspartner des ermordeten Mannes.


Archiv

    Fr, 07. August: Jahreshauptversammlung in Köln

    17. Mai - Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie
    02/2020 - Schweiz: Volksabstimmung gegen Homophobie
    Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung ist in der Schweiz künftig strafbar. In einem Referendum stimmte eine Mehrheit für eine Gesetzesänderung.
    
    11/2019 -  Kosten für die PreP Medikation getragen
    Auf unsere Anfrage bestätigt das Innenministerium, dass die Kosten für die PreP-Medikation von der Freien Heilfürsorge getragen werden und nicht mehr privat gezahlt werden müssen.
    
    12/2019 - Trans*/Inter*
    Wir beteiligen uns an einer Erhebung über den Umgang mit Trans- bzw. Inter-Personen und haben dazu das Innenministerium NRW angeschrieben.
    
    12/2019 - HIV+ & BaL (Beamter auf Lebenszeit)
    30 Jahre erfolgreiche Weiterentwicklung von HIV- Medikamenten. HIV positive Menschen unter Behandlung (Medikation) erkranken nicht mehr an AIDS, bleiben arbeitsfähig, haben eine normale Lebenserwartung, sind “unter der Nachweisgrenze” und somit nicht ansteckend. Wir fragen schriftlich beim IM an, ob sie weiterhin an der Praxis festhalten, Betroffenen den Beamtenstatus auf Lebenszeit zu verwehren und sie aus dem Beamtenstatus zu drängen.

 
motto22 lil

 


Unterstützen Sie uns bei Ihrem nächsten Einkauf bei Amazon, indem Sie über die Amazon Smile- App einkaufen:
DE_AmazonSmile_Logo_RGB_black+orange_SMALL-ONLY

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                     
2  20
  

             1  20

             Bis auf Weiteres verschoben            

Bis auf Weiteres verschoben                          

 

Vergangene Termine sind hier abrufbar: Archiv
 

 

Home | Ziele | Geschichte | Coming Out | Transgender | Rosa Listen | Zoll | Beitreten | Kontakt | Impressum |